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Der FREI DAY an der Textorschule

Heute erscheint hier ein ganz besonderer Artikel. Denn nicht jemand aus dem FREI DAY Team, sondern Casimir – Schüler der 2D an der Textorschule in Frankfurt am Main – hat ihn für uns und v.a. für alle FREI DAY Interessierten geschrieben. An seiner Schule heißt der FREI DAY “Tu-es-day”. Warum? Das erklärt er euch selbst. Vielen lieben Dank, Casimir, für diese tollen Einblicke in deinen und euren Tu-es-day!

Tuesday bedeutet eigentlich Dienstag auf Englisch. Bei uns in der Schule ist der Dienstag aber ein besonderer Tag. Am Tu-es-day tun wir in der Schule was Gutes für die Welt und unsere Zukunft – kein Mathe, Deutsch oder Diktat. Wir machen stattdessen viele tolle Projekte.

Hauptsächlich setzen wir uns für die 17 Nachhaltigkeitsziele der UN ein. Zum Beispiel haben wir 515 Flaggen mit den 17 Zielen bemalt und diese wurden in der Wallschule, dem Senkenberg-Museum und in zwei Unverpacktläden in Frankfurt ausgestellt. Wir haben außerdem viel über die Frankfurter Tafel gelernt und viele haltbare Lebensmittel sowie Nudeln, Reis, Dosen und Müsliriegel für die armen Menschen gesammelt.

An einem anderen Tu-es-day haben wir im Schulgarten einen Komposthaufen angelegt – Wir haben Holzbretter zusammen gebaut, zwei Tonnen Laub reingetan und dann Regenwürmer dazu. Zur Weihnachtszeit haben wir uns einen Adventskalender mit guten Taten ausgedacht.

Meine ganze Klasse liebt den Tu-es-day und zusammen mit unserer Lehrerin haben wir immer einen riesen Spaß. Es ist eine andere Form von Unterricht – wir sitzen nicht an unseren Schreibtischen und machen stattdessen viele Ausflüge. Wir lernen ohne Bücher und sind aktiv als ein großes Team.

Ich wünsche mir, dass andere Schulen auch den Tu-es-day umsetzen. Er macht nicht nur Spaß, sondern wir Kinder müssen etwas für unsere Zukunft tun! Wir müssen den Erwachsenen zeigen wie es geht – JETZT!!!

Casimir T. (Klasse 2D)

Klimabotschafter an der Textorschule in Frankfurt am Main

Autor*in

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