Der FREI DAY ist ein Lernformat von Schule im Aufbruch.

FAQs

Die wichtigsten Antworten auf die Fragen zur Einführung des Lernformats FREI DAY.


Erste Schritte

Wir bieten regelmäßig digitale Informationsveranstaltungen an. In unserem Kalender kannst du zudem sehen, auf welchen weiteren Veranstaltungen der FREI DAY in der nächsten Zeit vorgestellt wird. Zusätzlich hast du die Möglichkeit, dir die Aufzeichnungen vergangener Veranstaltungen als Videos in unserem FREI DAY Magazin anzuschauen.

Melde dich einfach über unser Aufbruch Formular bei uns. Wir schicken dir im Anschluss eine Mail mit einem Terminvorschlag für ein Telefonat. Wir klopfen dann gemeinsam die Voraussetzungen für die Einführung des FREI DAY an deiner Schule ab und legen konkrete nächste Schritte fest, um den FREI DAY auch an deine Schule zu bringen.

Grundsätzlich kann jede Schule einen FREI DAY einführen. Die Voraussetzungen an der Schule sind: Eine Schulleitung, die ihre Zustimmung zum FREI DAY gibt, Lehrer*innen, die den FREI DAY einführen wollen und einen offenen Dialog über das Lernformat mit den Eltern und Schüler*innen in den Klassen, in denen der FREI DAY starten soll.

Gut zu wissen: Es muss nicht gleich die ganze Schule den FREI DAY umsetzen. Oft reichen ein bis drei Klassen, die über einen festgelegten Zeitraum (unsere Empfehlung: halbes Schuljahr) den FREI DAY ausprobieren, Erfahrungen sammeln und dadurch weitere Kolleg*innen begeistern, den FREI DAY selbst einzuführen.

Der FREI DAY ist ein pädagogisches Konzept, das jede Schule umsetzen kann und für das keine Lizenzkosten anfallen. Außerdem stellen wir dir und deinem Schulteam viele Materialien kostenfrei zur Verfügung.

Zusätzlich dazu habt ihr die Möglichkeit, auf weitere entgeltliche Unterstützungsangebote zuzugreifen. Interessierten Schulen bieten wir Schulentwicklungstage sowie Programme zur Einführung und Umsetzung des FREI DAY an. Die Konditionen für die Begleitung kannst du den entsprechenden Seiten entnehmen.

Jederzeit. Melde dich jetzt bei uns und wir unterstützen dich bei der Planung des FREI DAY an deiner Schule. Vom Erstkontakt bis zur Einführung des FREI DAY vergehen erfahrungsgemäß zwischen 6 und 12 Monaten. Kontaktiere uns am besten so früh wie möglich.

Nein. Für den FREI DAY brauchst du Mut, Neues auszuprobieren und Vertrauen in deine Schüler*innen. Alles, was du wissen musst, um deine Schüler*innen in ihren Projekten gut zu begleiten, erfährst du in unseren Infoveranstaltungen, Workshops & Fortbildungen oder Programmen.

Außerdem findest du in unsere Materialien, Vorlagen und Empfehlungen, die deine Schüler*innen bei der Planung und Umsetzung ihrer FREI DAY-Projekte unterstützen. Wenn du sichergehen willst, dass du immer auf dem neuesten Stand zum FREI DAY bist, kannst du zusätzlich unseren Newsletter abonnieren.

Über den FREI DAY

Ein FREI DAY kann beispielsweise mit einer 30-minütigen Schulversammlung beginnen, in der Schüler*innen über die neusten Entwicklungen auf der Welt berichten, ein bis zwei Projektteams ihren aktuellen Stand vorstellen und eine Person mit Botschaft eine inspirierenden Impuls gibt.

Im Anschluss an die Schulversammlung planen die Teams ihren Tag und überlegen sich, welche Aktivitäten sie heute in ihrem Projekt umsetzen möchten. In der Regel wird diese Phase von Lehrer*innen moderiert.

Nach der Planungsphase werden die Schüler*innen aktiv und arbeiten an ihren konkreten Projekten weiter. Zum Abschluss des FREI DAY treffen sich die Schüler*innen wieder mit ihrer Lernbegleitung, um den Tag und die Lernerfahrungen zu reflektieren.

Wie der FREI DAY in einer Schule konkret umgesetzt wird, erarbeitet jede Schule individuell. Dabei werden auch lokale Besonderheiten berücksichtigt. Die Konstanten für alle Schulen sind…

… 4 Schulstunden in der Kernunterrichtszeit an einem Tag in der Woche

… Themenorientierung an den Global Goals der UN

… Themen- und Projektauswahl durch die Schüler*innen

… jahrgangsübergreifende Zusammenarbeit

… keine Bewertung durch Noten

Am FREI DAY geht es darum, dass Schüler*innen erkennen, für welche Themen sie sich interessieren und selbst entscheiden, welche Projekte sie planen und umsetzen wollen. Es ist sinnvoll, gemeinsam über die Herausforderungen in unserer Welt allgemein, sowie die Herausforderungen in ihrem Lebensumfeld im Speziellen zu sprechen und die Global Goals der Vereinten Nationen (UN) vorzustellen.

Hilfreiche Materialen und Methoden findest du in unseren Materialien. Besuche von Expert*innen aus der Praxis, wie unseren Partnerorganisationen, können ebenfalls hilfreich sein. So können Schüler*innen ein Themenfeld identifizieren, das sie interessiert und überlegen, wie sie ihr Thema lokal in einem Projekt umsetzen können.

Lehrer*innen begleiten die Schüler*innen als Prozessbegleiter*innen oder Coaches bei ihren FREI DAY-Projekten. Dabei haben sie einen Blick auf den Prozess und sind wenig bis gar nicht inhaltlich involviert. Sie unterstützen die Schüler*innen, ihre Projekte weiterzuentwickeln und stehen bei Fragen zum Prozess und den nächsten Schritten als Ansprechpartner*innen bereit. Die Teams suchen sich im Laufe ihrer Projekte Expert*innen aus der Bildungslandschaft, z.B. von gemeinnützigen Organisationen oder von Unternehmen, die sie auf inhaltlicher Ebene bei der Umsetzung ihrer Projekte unterstützen können.

Der FREI DAY erweitert Projektunterricht um die beiden Faktoren Freiheit und Kontinuität.

Faktor Freiheit: Schüler*innen entwickeln eigene Forscherfragen zu Zukunftsthemen, die sie persönlich interessieren. Es gibt keinen Zeitdruck, keine Noten und keine Vorgaben durch Lerhrer*innen. Die einzige Bedingung: Die Fragen und Projekte der Kinder und Jugendlichen sollen sich an den Global Goals der UN orientieren. So erfahren die Schüler*innen Selbstwirksamkeit, entwickeln wichtige Handlungskompetenzen und erleben, dass sie die Welt verändern können.

Faktor Kontinuität: Der FREI DAY ist wie Mathe und Deutsch fest im Stundenplan der Schüler*innen verankert. Er findet anders als Projektlernen jede Woche, das gesamte Schuljahr und die gesamte Schulzeit über statt. Je nach Umfang können die Projekte der Schüler*innen vier Wochen oder auch 2 Jahre dauern.

Begleitung

Unsere Begleitungsangebote werden vom Team von Schule im Aufbruch, unseren freiberuflichen Mitarbeitenden oder von unseren Partnerorganisationen durchgeführt. Nähere Details dazu finden sich auf den entsprechenden Seiten der Angebote.

Wir bieten für interessierte Schulen Impulsveranstaltungen zum FREI DAY an, Workshops zur Ausgestaltung des eigenen FREI DAY und Fortbildungen, die Lehrer*innen befähigen, den FREI DAY zu begleiten. Zudem bieten wir halbjährlich neue Programme an, die Schulen über den Zeitraum von einem Jahr bei der Einführung oder Umsetzung des FREI DAYs begleiten.