Das Projekt „Naturkosmetik aus der Schule“ wird von Blanka, Emily, Emma und Melina durchgeführt und orientiert sich am SDG 12 – Nachhaltiger Konsum und Produktion. Ziel des Projekts ist es, eigene Naturkosmetikprodukte wie Lippenpflege, Hautcremes und Peelings herzustellen – aus Bio-Zutaten, ohne künstliche Zusatzstoffe und mit möglichst wenig Verpackungsmüll. Produziert wird im NW-Raum der Schule. Die Schülerinnen möchten zeigen, dass nachhaltige Kosmetik einfach, kostengünstig und umweltfreundlich sein kann, und ihr Wissen zu Inhaltsstoffen, Hautpflege und Nachhaltigkeit an andere Schüler*innen weitergeben.
Ausgangspunkt des Projekts war die Frage, welche Stoffe eigentlich in vielen herkömmlichen Kosmetikprodukten enthalten sind. Beim Recherchieren stellten die Schülerinnen fest, dass viele Produkte Plastik, Mikroplastik oder potenziell schädliche Chemikalien enthalten, die sowohl der Umwelt als auch der Haut schaden können. Daraus entstand der Wunsch, Alternativen zu entwickeln. Mit großer Experimentierfreude stellten sie eigene Naturkosmetik aus Bienenwachs, Kokosöl, Sheabutter und ätherischen Ölen her. Erste Rezepte wurden bereits erfolgreich ausprobiert und weiter verbessert. Unterstützt durch Gespräche mit Lehrkräften konnte der NW-Raum sicher als „Kosmetik-Labor“ genutzt werden.
Als nächster Schritt möchten die Schülerinnen ihre Rezepturen weiter verfeinern und die Qualität ihrer Produkte steigern. Geplant ist ein Besuch bei einer Naturkosmetik-Expertin in Göttingen, um mehr über professionelle Herstellung, Hygiene und die richtige Kombination natürlicher Inhaltsstoffe zu lernen. Zusätzlich wollen sie nachhaltige Verpackungen und Etiketten aus Recyclingmaterial gestalten. Langfristig möchten sie ihre Produkte in der Schule vorstellen, Wissen zu umweltfreundlicher Pflege weitergeben und vielleicht sogar eine kleine „Schul-Kosmetiklinie“ von Schüler*innen für Schüler*innen aufbauen.