Erfahrungsbericht
Der FREI DAY an der Gesamtschule Pulheim
Die Gesamtschule Pulheim startete zu Beginn des Schuljahres 2020/21 in allen Klassen von Jahrgang 5 bis 10 den FREI DAY. Johanna Seigerschmidt, die didaktische Leitung, erzählt, was sie dazu bewegt hat, den FREI DAY einzuführen, was das Lernformat besonders ausmacht und welche Strukturen sie dafür an der Schule geschaffen haben.

Ein Artikel von Laura Blum

Moin Johanna! Toll, dass du dir die Zeit nimmst für dieses Gespräch! Wie kam es dazu, dass ihr den FREI DAY bei euch an der Schule eingeführt habt? 

Als Schule-im-Aufbruch-Netzwerk-Mitglied haben wir schon sehr lange herumexperimentiert, wie wir den Bereich Werkstätten und Projekte aufstellen. 2016 haben wir mit einem epochalen Thementag angefangen. Dabei haben immer erst vier jeweils fachbezogene Werkstätten stattgefunden und anschließend fächerverbindendes Forschen in Form von zwei Projekttagen. 

An diesen beiden Projekttagen haben die Schülerinnen eine interessenorientierte Forscher-Frage entwickelt und dazu recherchiert. Am Ende haben sie einen Lernbeweis erstellt. Das konnte z.B. in Form einer Präsentation, eines Theaterspiel, eines Interviews etc. sein. 

Alle Projektthemen bezogen sich bereits auf den Schwerpunkt BNE. Außerdem haben wir, anstatt konkrete Themen vorzugeben, uns eher auf Themenüberschriften bzw. Oberthemen mit den vier beteiligten Fächern geeinigt, z.B. Wasser. Die Forscher-Frage war in dem Bereich dann komplett frei wählbar.

Die Projekte waren also von Anfang nicht an bestimmte Fachkompetenzen gebunden. Das hat uns die Einführung des FREI DAYs natürlich leichter gemacht. Außerdem entspricht das Projekt Verantwortung in Jahrgang 7, in dem unsere Schülerinnen schon seit 4 Jahren für ein Quartal aktiv eigene Projektideen im Bereich “Verantwortung übernehmen” mit konkreter Umsetzung an einem außerschulischen Lernort entwickeln, dem Lernformat FREI DAY.

Nach und nach kamen vermehrt Rückmeldungen, dass sich die Kolleginnen eine Formatänderung des epochalen Thementags wünschten. Im Frühjahr 2020 hat mich Margret angerufen und gesagt: „Wir wollen den FREI DAY vor die Tür bringen. Machst du mit?“ Da habe ich gleich gesagt: „Ja klar.“ Das neue Schuljahr 2020/21 haben wir dann schon genau darauf abgestimmt. 

Im Vorfeld haben wir mit der Schulentwicklungsgruppe, mit der erweiterten Schulleitung und den Fachschaften geguckt, welche Stunden wir dafür verwenden können. Das wurde dann direkt im Antrag für die Lehrerkonferenz transparent gemacht.

Wie habt ihr das letztendlich konkret gelöst mit den Stunden?

Es gibt bei uns immer Doppelstunden. Einige Fächer sind aber von der Stundentafel her ein- oder dreistündig  angelegt. Dadurch sind einige Stunden nicht so einfach unterzubringen. Letztendlich geben jetzt alle Fächer über die ganze Schulzeit gesehen Stunden an den FREI DAY ab, sodass es gleich verteilt ist – außer Deutsch, Mathematik, Englisch und das Wahlpflichtfach, weil in diesen die Stundentafel verpflichtend erfüllt werden muss. 

Zuvor haben wir auch noch eine Abfrage an jedes Fach gemacht, welche übergeordneten Kompetenzen sie gerne in die Projektarbeit geben würden. Da kam dann heraus, dass die übergeordneten Kompetenzen wie KommunikationArbeiten im Team, Ideen zur Umsetzung entwickeln usw. aus jedem Fach super am FREI DAY aufgegriffen werden können. 

Als Schule haben wir es dann tatsächlich geschafft, dass wir in allen Jahrgängen, also in 24 Klassen, drei Stunden die Woche für den FREI DAY zur Verfügung haben.

Wow, das ist toll! Kannst du nochmal kurz sagen, was genau für euch der Unterschied ist zwischen dem FREI DAY und den epochalen Thementagen vorher?

Der Unterschied ist, dass wir mit dem FREI DAY tatsächlich über die Interessen hinaus arbeiten, weil dabei auch Lösungen entwickelt werden. Vorher hatte die Projektarbeit einen recherchierenden Charakter. Sie war zwar interessenorientiert und selbstgewählt von den Schülerinnen, aber sie basierte auf dem Erwerb von Wissen. 

Beim FREI DAY hingegen ist der Wissenserwerb ein Teil des Projektes, aber nicht der Hauptteil. Außerdem geht der FREI DAY weit über das Maß eines gewöhnlichen Projektunterrichts hinaus, weil die Schülerinnen anfangen, selbstwirksam tätig zu sein und die Ideen wirklich in Handlungen übergehen. 

Natürlich sind die Handlungen sehr unterschiedlich in ihrer Größenordnung, aber der Spirit für die Schülerinnen und auch für die Kolleginnen ist deutlich: Es kommt jetzt nicht mehr darauf an, ein besonders gutes Plakat zu erstellen, sondern etwas ganz besonders wirksam umzusetzen. Diese Selbstwirksamkeit ist dann tatsächlich fassbar!

Kannst du da gerade ein paar Beispiele nennen, die dich besonders beeindruckt haben?

Ich arbeite mit den größeren Jugendlichen, also mit den Zehnern. Die haben schon ganz konkrete Vorstellungen zu dem Thema „eine Veränderung bewirken”. Sie haben auch bereits Vorbilder, z.B. auf der Ebene des nachhaltigen Konsums. Für den Bereich interessieren sie sich schon stark und reflektieren z.B., was sie an Kosmetik benutzen. 

Beim FREI DAY geht es dann noch einen Schritt weiter, indem sie eigene Kosmetikartikel herstellen und dabei auch auf faire Produkte achten. Darüber hinaus gestalten sie das für andere informativ und wollen dieses Produkt vermarkten und stellen dabei fest, dass sie dafür veränderte Konsumenten brauchen.

Auch in dem Bereich der Ernährung entstehen ganz spannende Sachen. Da machen sie z.B. Selbstversuche. Eine Gruppe erstellt dazu gerade einen Blog, auf dem sie andere informiert und motiviert, wie man vegan kocht und was das alles bewirkt. Das mit dem Blog ist sowieso interessant, das scheint ein wichtiges Medium zu sein, genauso wie Podcasts.

Das Thema Demokratie ist dabei auch ganz groß. Ein Schüler spricht z.B. in Zusammenarbeit mit einem Netzwerk und anderen Schülern über dieses Thema. Dann habe ich eine Schülerinnengruppe, die zum Thema Diskriminierung auch in Zusammenarbeit mit den Schulsozialarbeiter*innen und dem Team “Neue Brücke e.V.“ – ein Verein in Pulheim für transkulturelles Lernen – arbeitet. Diese Schülerinnen sind selbst von Rassismus betroffen und sagen: „Wir wollen nicht, dass das anderen passiert und wollen die Möglichkeit bieten, darüber zu sprechen.“ 

Zum einen haben sie sich einen physischen Raum überlegt, zu dem man hinkommen und ins Gespräch kommen kann – im Grunde wie eine Beratungsstelle, aber von Schülern für Schüler. Zum anderen bilden sie sich gerade sehr stark weiter. Ich habe sie mit aktuellen Büchern zum Thema unterstützt, denn ihnen ist klar und wichtig, dass sie dazu etwas wissen müssen. Dieses Wissen wiederum wollen sie auch in einem Podcast weitergeben und dafür auch Interviews mit Betroffenen etc. führen. 

Außerdem machen noch ganz viele Schülerinnen Projekte im handwerklichen Bereich. Sie bauen z.B. aus recycelten Hölzern Möbel für den Schulhof oder schöne Vogelhäuser oder machen Urban Gardening. Die sind dabei sehr kreativ!

Du hast gerade schon gesagt, dass du für die Schüler*innen Bücher herausgesucht und besorgt hast. Wie siehst du sonst deine Rolle beim FREI DAY?

Ich bin eine Lernbegleiterin. Ich gebe ein Feedback zum Stand der Projekte. Meine Rolle dabei sehe ich schon so, dass ich die Schülerinnen auch herausfordere, ihr Projekt mit mir zu diskutieren, also nachzuhaken: „Ist dein Ziel auch wirklich das, was du bewirken willst?“ Im Grunde stelle ich Fragen und die Schülerinnen können anhand der Fragen ihr Projekt hinterfragen oder nochmal klarer werden. 

Meine Rolle umfasst auch den Part, Inspirationen zu geben. Wir haben im Jahrgang z.B. Botschafterinnen eingeladen zu bestimmten Themen, bspw. von „Foodsharing“. Da hat uns natürlich auch die Netzwerkbildung, die wir mit Tobias vom FREI DAY-Team gemacht haben, geholfen. Also diese Sammlung, wer im Kollegium wen und was kennt. Da sind auch bereits viele Projekte entstanden, in denen wir die Menschen und Institutionen vor Ort mit einbezogen haben. Corona-bedingt ist das natürlich gerade etwas weniger. 

Manche Schülerinnen waren bspw. ganz regelmäßig bei der Tafel in Pulheim. Das haben wir dann rollierend gemacht, damit es fair ist und nicht immer die gleiche Gruppe zur Tafel geht und hilft – genauso wie beim Unverpackt-Laden. Diese Dinge zu organisieren, ist auch meine Aufgabe. Also im Grunde: Organisatorin, Lernberaterin und Prozessbegleiterin.

Außerdem ist die Atmosphäre auch über den FREI DAY hinaus noch persönlicher als vorher und das Vertrauen ist tiefer, weil ich mich ja ganz explizit gemeinsam mit den Schülerinnen mit dem beschäftige, was sie persönlich bewegt. Sie kümmern sich ja nicht um einen bestimmten, vorgegebenen Unterrichtsgegenstand, sondern wir arbeiten mehr auf Augenhöhe miteinander: Ich begegne ihnen als Menschen, die diese Gesellschaft gerade verändern und nicht als Lernende.

Ja, das hast du schön gesagt! Das stimmt, das ist nochmal ein ganz anderer Blickwinkel. Ist die Begleitung und das Feedback am FREI DAY bei euch institutionell verankert?

Ich habe auf der Grundlage von “Lernen reflektieren” – den Karten vom Beltz Verlag – einen Fragenkreis für vor dem Projektwährend des Projektes und nach dem Projekt entwickelt. Der steht allen Kollegen zur Verfügung. Außerdem haben wir den einmal für alle Klassen ausgedruckt, sodass man den auch an die Pinnwand hängen kann und die Schülerinnen jederzeit darauf zurückgreifen können.  

An sich ist dieser Prozess „Wie begleite ich das Projekt und mit welchem Material?“ aber bewusst offen gestaltet, damit jeder, jede Kollegin in diese selbst gestaltete Prozessbegleitung geht. Die Jahrgänge haben da jetzt sehr unterschiedliche Materialien zu erstellt. Das ist total prima, weil Fünftklässler natürlich ganz andere Dinge brauchen als Zehntklässler. Alle Materialien laden wir in einem gemeinsamen Padlet hoch, auf das dann wiederum alle Kolleginnen zugreifen können. 

Darüber hinaus haben wir im Kollegium noch weiteren Raum für Austausch, was auch sehr wichtig ist. Wir haben z.B. in Teams einen eigenen Kanal zum Thema Projekt Zukunft. Da kann man z.B. Einladungen oder News oder Wettbewerbe o.Ä. posten. Das heißt, die Kolleginnen können da eigenständig kommunizieren und dort liegt natürlich auch der Link zum Padlet.

Wie nehmt ihr sonst noch alle Kolleg*innen mit und wie seid ihr im Austausch?

Ich springe jetzt doch noch mal ein kleines bisschen zurück. Im Sommer hatten wir den Start ins Lernformat. Einen Tag lang haben wir praktisch und kreativ gemeinsam mit Tobias überlegt, wie wir das Lernformat gestalten können. 

Im Dezember gab es nochmal einen Studientag zum FREI DAY, aber mit dem Aspekt „Wie können wir die Projekte sichtbar machen?“ Das ist aktuell eine unserer zentralen Herausforderungen. Vorab hatte ich eine Evaluation gemacht, ob die Schülerinnen ein Projekt gefunden haben, ob sie sich wohlfühlen usw. In dieser Evaluation war schon deutlich, dass bis auf ganz wenige Schüler alle ein Projekt gefunden haben und viele Schülerinnen das auch schon mit der Storytelling-Methode schaffen zu dokumentieren. 

An dem Tag haben wir auch festgelegt, dass wir eine Art Übergabe machen wollen. Also bei uns wechseln die FREI DAY-Begleiterinnen nach einem Halbjahr, sodass die Schülerinnen ihre Projekte natürlich nochmal vorstellen müssen. Also hatten die Schülerinnen den Auftrag, ihren Prozess oder das Projekt filmisch zu dokumentieren. 

Bei dem 10. Jahrgang hat das super geklappt. Im Januar haben wir online ein Jahrgangs-Präsentations-Meeting gemacht und es waren 102 Schülerinnen im Meeting und jede Klasse hatte 10 Minuten Zeit, ihre Projekte vorzustellen. Das war wie so ein 100-Sekunden-Pitch. Die waren sehr, sehr diszipliniert. 

Der Anspruch das Projekt sichtbar zu machen, hat auch nochmal dazu geführt, dass es ernst genommen wurde. Als Schule haben wir jetzt noch einen Instagram-Account gestartet, auf dem es natürlich auch eine Rubrik für die Projekte gibt, sodass die dort sichtbar gemacht werden können. 

Außerdem, um nochmal auf deine Frage zurückzukommen, gibt es bei uns seit Anfang an eine Konzeptgruppe für den FREI DAY. Dort sind aus jedem Jahrgang ein bis zwei Vertreterinnen drin. Somit gibt es wiederum in jedem Jahrgang Botschafterinnen für den FREI DAY. 

Ich glaube, das ist der einzige Weg, wie man es schaffen kann, alle nachhaltig mitzunehmen. Dadurch gibt es auch verbindliche Ansprechpartnerinnen in den Jahrgängen, die auch dafür verantwortlich sind, im Jahrgang den Überblick zu behalten und für Fragen zur Verfügung zu stehen.

Wie sieht der FREI DAY gerade unter Distanz-Bedingungen aus?

Also erst einmal haben wir in Distanz die Präsentationen gemacht, sodass die Schülerinnen sich nochmal vertieft mit ihrem Projekt auseinandergesetzt haben und das ganz schön visualisiert haben.

Außerdem haben wir uns weiterhin online getroffen. Das waren natürlich nicht 3 Stunden am Stück, aber wir sind alle zusammengekommen, haben Updates gegeben und Fragen geklärt. Die Schülerinnen haben auch weiter in ihren Projektgruppen gearbeitet. Die nächsten Schritte zu verschriftlichen war dann auch eine Aufgabe, die wir mit reingegeben haben. Zudem haben sie natürlich die Zeit genutzt, um zu recherchieren. 

Bei den Zehnern war das jetzt auch nochmal speziell, weil die in dem hybriden System waren. Bei meiner Klasse habe ich die beiden Präsenzgruppen nach FREI DAY-Projekten eingeteilt, sodass sie in der Schule gemeinsam in Präsenz weiterarbeiten konnten. Die, die Zuhause waren, hatten dann den Auftrag, mir am Ende des Tages einen Tagebucheintrag oder Fotos zu schicken. Das machen viele andere Kolleginnen auch so.

Außerdem ist es bei uns in Jahrgang 7 beispielsweise so, dass wir den Schwerpunkt “Verantwortung übernehmen” haben. Dabei sind die Schülerinnen alle in Einzelprojekten. Das entspricht natürlich eigentlich nicht ganz dem FREI DAY-Gedanken, aber in dem Rahmen konnten sie so in der Corona-Zeit auch aktiv werden.

 Was haben sie da zum Beispiel gemacht?

Das ist sehr unterschiedlich, z.B. Nachbarinnen helfen, Hunde Gassi führen, Senioren beglücken, einen Podcast zum Thema Corona entwickeln etc. Die Fünftklässler machen gerade etwas zum Projekt Freude – Empathie. Die haben sich in kleinen Gruppen zusammengeschlossen und überlegen, wie sie andere Menschen glücklich machen können. Ansonsten konnten auch viele Projekte weitergeführt werden, z.B. das Projekt Möbel bauen oder die Kosmetikherstellung wurden etwas Corona-konform umgesetzt. 

Alle Klassen von der 5. bis zur 10. haben ja bereits den FREI DAY bei euch. Wo soll es als nächstes Hingehen, was sind eure nächsten Entwicklungsschritte?

Ein großes Vorhaben, das jetzt noch ansteht, ist die Umsetzung eines ähnlichen Formats in der Oberstufe. In der Q1 kann die Facharbeit durch eine Projektarbeit ersetzt werden.

Der Unterschied in der Oberstufe ist dann aber nochmal, dass die Schülerinnen auch etwas schriftlich ausarbeiten müssen und dass es benotet wird. Das ist leider aufgrund der Bestimmungen nicht anders möglich. Aber wir wollen natürlich dass das was die Schülerinnen während des FREI DAYs in der SEK1 gelernt haben, mit in die Projektkurse in der Q1 genommen wird. Die Projekte sollen auf jeden Fall handlungs- und lösungsorientiert sein und so den Gedanken des FREI DAYs weitertragen.  

Außerdem ist, wie gesagt, die Sichtbarkeit und Vernetzung gerade eine zentrale Herausforderung. Bei 24 Klassen den Überblick zu behalten, welche Projekte gerade stattfinden und Projektanfragen zu koordinieren, ist wirklich schwierig und aufwendig. 

Deswegen sind wir gerade so hinterher, eine Plattform zu erstellen bzw. erstellen zu lassen, die die Projekte für alle an der Schule sichtbar macht und auf die alle zugreifen und etwas eintragen können. Dieses Tool haben wir uns schon von einem Hackathon der Uni Köln und dem ZFL gewünscht und einige Anregungen bekommen. Auch einige Schülerinnen sind schon dabei eine solche Plattform zu entwickeln.

Ich glaube, dass das an allen Schulen eine Herausforderung sein wird. Wenn du willst, dass der Austausch und die Vernetzung nachhaltig gelingt, dann brauchst du eine Plattform, auf der alles sichtbar ist.

Ja, die Sichtbarkeit und die Vernetzung ist natürlich gerade bei diesem Umfang an Klassen und Projekten eine zentrale Herausforderung. Ich bin gespannt, was in dieser Hinsicht von euch und auch vom FREI DAY-Team in der nächsten Zeit entwickelt wird! Vielen lieben Dank für die Einblicke in euren FREI DAY!

Tipps & Tricks der Gesamtschule Pulheim:

  • FREI DAY-Konzeptgruppe: Von Beginn an gab es an der GEP eine FREI DAY-Konzeptgruppe. Dort sind jeweils ein bis zwei Vertreter*innen aus dem Jahrgang dabei. Diese behalten den Überblick über die Projekte und Herausforderungen im jeweiligen Jahrgang und sind feste Ansprechpartner*innen. In regelmäßigen Treffen tauscht sich die Konzeptgruppe aus und geht nächste Entwicklungsschritte gemeinsam an.
  • FREI DAY-Material-Padlet: Das gesamte FREI DAY-Material steht allen Kolleg*innen über ein gemeinsames Padlet zur Verfügung. Es kann dort jederzeit abgerufen, ergänzt und weiterentwickelt werden. 
  • FREI DAY unter Distanzbedingungen: Gemeinsame Treffen finden weiterhin über Videokonferenzen statt. Die Projektgruppen arbeiten anschließend in Breakout-Rooms weiter. Teilweise wurden Projekte etwas abgewandelt, sodass sie auch von Zuhause aus umzusetzbar sind. 
  • FREI DAY unter hybriden Bedingungen: Die Klassen wurden anhand der FREI DAY-Projektgruppen in Gruppe A und B eingeteilt. Dadurch können die Schüler*innen in der Schule in Präsenz an ihren Projekten weiterarbeiten. Die Schüler*innen, die an dem Tag von Zuhause aus arbeiten, schicken am Ende des FREI DAYs einen Rapport oder ein Foto von ihrem Arbeitsprozess. 

Weiterführende Links:

Laura Blum

Laura Blum

Laura Blum hat als Praktikantin bei Schule im Aufbruch Lehrer*innen und Schüler*innen von FREI DAY Schulen zu ihren Erfahrungen mit dem FREI DAY interviewt.

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